Beller Weg 14, 50858 Köln - Junkersdorf
Kontaktformular

Gruppenpsychotherapie

Gruppentherapie als Therapieform

Warum an Problemen allein arbeiten, wenn Sie es mit anderen Gleichgesinnten zusammen tun können? Psychotherapie in der Gruppe bietet tolle zusätzliche Chancen und Studien zeigen vergleichbar gute Effektivität wie in reiner Einzeltherapie. Die Psychotherapie kennen viele nur in der Form der Einzelgespräche. Eine weitere Möglichkeit bietet die Behandlung in der Gruppe. Für das Gesundheitssystem hat sie den Vorteil, dass mehrere Patienten zusammen versorgt werden können, Wartezeiten verkürzt werden können und auch Kosten gespart werden. Für Patienten stellt Gruppentherapie eine besondere Gelegenheit dar, um mit anderen Betroffenen zusammen an ähnlichen oder individuellen Themen zu arbeiten. Viele Therapiethemen haben deutliche Überschneidungen. Dazu gehört Wissen über die eigene Erkrankung zu sammeln und zu lernen wie mit ihr umgegangen werden kann und wie psychische Erkrankungen ausgelöst werden. Hierzu bietet die Gruppe eine gute Gelegenheit, um zu erfahren, wie andere es versuchen oder schlicht die Tatsache, dass man mit seinem Thema nicht alleine ist. Weitere Beispiele sind Themen wie 'Nein' zu sagen, Umgang mit Stress, Umgang mit Gefühlen, Umgang mit Trauer, Klärung von Konflikten, Selbstwert, Vertrauensprobleme, Lebensmüde oder Suizidgedanken, und viele mehr. Auch individuelle Themen können in einer Gruppentherapie bearbeitet werden. Hierbei können andere Gruppenmitglieder ebenfalls unterstützen und bietet die Gruppe eine Gelegenheit in einem geschützten Rahmen über schwierige Themen zu sprechen, was eine sehr hilfreiche Erfahrungen sein kann. Auch für eher unsichere Menschen, oder vielleicht besonders für solche Menschen ist eine Gruppentherapie zu empfehlen.

​Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie

Gruppentherapie (100 Minuten) und Einzeltherapie (50 Minuten) kann als Kombinationsbehandlung beantragt werden. Wenn Sie dann Mitglied einer Gruppe geworden sind, können dazu nach Bedarf relativ flexibel Einzelsitzungen eingesetzt werden. Ich möchte Sie ermutigen so viele Themen, wie möglich in der Gruppensitzung zu besprechen. Falls es doch etwas gibt, was Sie lieber im Einzelgespräch ansprechen möchten oder wozu die Sitzungszeit in der Gruppe nicht gereicht hat, können Sie zusätzlich Sitzungen als Einzelgespräch machen.

​​Nach Ihrer Anfrage biete ich Ihnen ein Erstgespräch an. Darin schildern Sie mir Ihr Therapieanliegen und wir besprechen, ob eins meiner Therapieangebote für Sie infrage kommt. Nach ca. 3-5 persönlichen Sitzungen kann eine Psychotherapie bei der gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden. In der Gruppe sind bis zu 7 Teilnehmer. Für die Beantragung wird zudem, wie bei der Beantragung einer Einzelpsychotherapie auch, ein Konsiliarbericht vom Hausarzt oder Psychiater benötigt.

Falls zu Ihrer Erkrankungen aktuell keine Gruppe anzeigt wird, können Sie dennoch anfragen. Abhängig davon zu welchen Themen Anfragen kommen, kann ich Sie vielleicht dennoch in eine der bestehenden Gruppen aufnehmen oder eine Gruppe zu diesem Anliegen planen.

  1. Rückfallprophylaxe-Gruppe

    Diese Gruppe findet aktuell ca. 1x/Monat statt und hat keine festgelegten Themen. Teilnehmende sind im Moment Leute, die schon länger Psychotherapie gemacht haben und noch etwas Anbindung und Austausch benötigen.

    Mittwochs 9 - 10:50 Uhr. Maximal können 7 Personen teilnehmen.

  2. Angstgruppe

    Diese Gruppe wird im März 2024 neu starten und wird zunächst als Kurzprogramm in Form von Gruppentherapeutischer Grundversorgung stattfinden. D.h. 4 Sitzungen können ohne Genehmigung der Krankenkasse gemacht werden. Evtl. kann ich anbieten, danach eine Kombination aus Gruppen- und Einzeltherapie zu beginnen.

    Für einige Angstthemen kann schon mal eine kurze Maßnahme, in der Grundwissen über Angst und psychische Prozesse vermittelt werden, sehr hilfreich und entlastend sein. Aus diesem Grund hoffe ich, dass Betroffene dieses kleine Gruppenangebot ausprobieren möchten. Wenn Sie interessiert sind, vereinbaren wir einen Termin für ein Vorgespräch.

    Dies wären ungefähr die Themen, die ich für diese 4 Sitzungen planen würde:

    1. Krankheitswissen Angst/Panik/Phobien, Symptome, Notfallstrategien bei Panik – Atemübungen, Aufmerksamkeitslenkung (Ablenkung, 5 Sinne auf Außenreize lenken), hilfreiche Personen, Medikation.
    2. Angstbewältigung & Aufrechterhaltung: Angstverlauf, Expositionstraining, Sicherheitsverhalten und Vermeidung, Angsthierarchie, Angst vor der Angst,
    3. Entstehungsmodelle: Vulnerabilitätsstress-Modelle, 2-Faktor-Modell (Mowrer), Individuelles Krankheitsmodell, situative Auslöser,
    4. Funktion von Emotionen allgemein, 6 Basisemotionen; Grundbedürfnisse nach Grawe, Fight/Flight/Freeze in gesunder und dysfunktionaler Form.

    4x Dienstags 14:00-16:00. Maximal können 7 Personen teilnehmen.

  3. Soziale Phobie und Zwangsstörung

    Diese beiden Themen werden momentan zusammen in der Donnerstagsgruppe behandelt. Da es beides Angstthemen sind gibt es viele Überschneidungen. Je nach Menge der Anfragen kann ich irgendwann daraus zwei separate Gruppen machen. Diese Gruppe bestehend aus sehr netten Personen zwischen 20-35 Jahren sucht derzeit neue Mitglieder.

    Die Themen der Gruppe sind ungefähr wie folgt geplant:
    1.Kennenlernen der Gruppe; Therapietagebuch; Eigenverantwortlicher Prozess
    2.Krankheitswissen Zwang und Soziale Phobie: Symptome, Gemeinsamkeiten, Unterschiede
    3.Entstehungsmodelle: Vulnerabilitätsstress-Modell, 2-Faktor-Modell (Mowrer), Individuelles Erklärungsmodell
    4.Funktion von Emotionen und Bewältigungsversuche allgemein: 6 Basisemotionen; Grundbedürfnisse nach Grawe, Fight/Flight/Freeze in gesunder und dysfunktionaler Form
    5.Kognitive Therapie: Änderung von problematischen Gedanken -situativ und generalisiert über sich und die Welt, Emotionale Beweisführung, thought-action-fusion, Denkfehler, kritische Überprüfung von negativen Befürchtungen
    6.Angstbewältigung: Angsthierarchie, Expositionstraining, Gedankenexposition/Angstgeschichte, Betrachtung katastrophaler Gedanken, Verhaltensexperimente, Aufmerksamkeitstraining,
    7.Auflösen von älteren Belastungen aus Biographie, Grundannahmen/Überlebensregeln, Prägungen
    8.Selbstwertverbesserung.

    14-tägig Donnerstags 9 - 10:50 Uhr. Maximal können 7 Personen teilnehmen.

  4. Depressionsgruppe

    Die Gruppe mit diesem Schwerpunkt ist im Moment voll, aber wird in bald in einen neuen Zyklus starten können, sobald genug Anfragen da sind.

    Die Themen der Gruppe sind ungefähr wie folgt geplant:
    1.Kennenlernen der Gruppe; typische Symptome einer Depression, Suizidalität und Prognose (Prävalenz, Schwankungen im Besserungsprozess)
    2. Entstehungsmodelle: Vulnerabilitätsstress-Modell, Erlernte Hilflosigkeit und Verstärkerverslust
    3.Behandlung: Regeneration, Aktivitätenaufbau/Tagesstruktur, Bearbeitung der Auslöser, Änderung der depressiven Denkweise, Wahrnehmungstraining (Positivtagebuch) Medikation,
    4.Funktion von Emotionen und Bewältigungsversuche allgemein, Basisemotionen, Exkurs: Angst, Panik-Bewältigung
    5.Depressive Denkfehler, kognitive Umstrukturierung ABC, Situationsanalysen IDÜ nach CBASP
    6.Grundbedürfnisse nach Grawe, Fight/Flight/Freeze in gesunder und dysfunktionaler Form
    7.Grundannahmen/Überlebensregeln, Prägungen
    8.Entspannungsverfahren, Umgang mit Grübeln, Gefühls- und Gedankentagebuch

    Freitags 13 - 14:50 Uhr. Maximal können 7 Personen teilnehmen.

Gruppenankündigung

Freie Plätze in:

4 Sitzungen Grundversorgungsgruppe zu Angst & Panik
dienstags 14 - 15:50 Uhr ab dem 19.03.2024

Rückfallprophylaxe-Gruppe
1x im Monat
mittwochs 9 – 10:50 Uhr

Gruppe mit Schwerpunkt Sozialer Phobie und Zwangsstörung
donnerstags 9 – 10:50 Uhr

Depressionsgruppe
freitags 13 – 14:50 Uhr

Kontaktieren Sie mich wenn möglich über das Kontaktformular!

Telefonisch erreichen Sie die Praxis
dienstags bis freitags zwischen 8:30 – 9 Uhr
unter 0221 28 23 25 47.

Therapiezeiten sind von 9 – 16 Uhr.